Die Arbeitsgemeinschaft musste leider die Einführung der flächendeckenden Schülerreanimation in den weiterführenden Schulen im Landkreis, die bereits für vergangenes Jahr geplant war, aufgrund der Coronasituation zurückstellen. Hier sind bereits Gespräche mit der Landesschulbehörde, mit einzelnen Direktoren ansässiger Schulen und insbesondere dem Deutschlandkoordinator Prof. Rücker aus dem Simulationszentrum in Rostock geführt worden. Dieses weltweit sehr erfolgreiche Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Quote der Laien-Reanimation erheblich zu verbessern. Diese beträgt in Deutschland derzeit nur 35%, zum Vergleich europaweiter Durchschnitt 58%, Norwegen 80% Da Wiederbelebungsunterricht in einzelnen Ländern der EU, z. B. in Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien und Portugal bereits gesetzlich verankert ist, wird dieser in den meisten Ländern bisher lediglich empfohlen. Als erstes Bundesland hat Nordrhein-Westfalen dieses Projekt mit in den Koalitionsvertrag aufgenommen und setzt dabei, den  in bereits der Kultusministerkonferenz im Juli 2014 gefassten Beschluss um, Lehrkräfte entsprechend ausbilden zu lassen.

Sobald die Coronasituation dieses zulässt, wird unter Leitung von Herrn Prof. Rücker begonnen werden, mit Mitgliedern des Vereins eine entsprechende Schulung der Lehrkräfte vorzunehmen. Eine wissenschaftliche Begleitung des Programms ist vorgesehen. Weiteres dazu im angehängten Artikel.

Hier gehts zum Artikel –> https://link.springer.com/article/10.1007/s00101-020-00889-1 

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